Produkte
Kontakt Anfrage   
HOME
Produkte
Protokolle
Referenzen
Hardware
NEU!! Schulung

ipConvPNS

Protokollkonverter mit integrierter PROFINET-IO, Slave Schnittstelle

DOWNKonfiguration
DOWNDiagnose
DOWNLogging
DOWNSimulation
DOWNImplementierte Protokollstacks
DOWNHardware

ipConvPNS ist ein universeller Protokollkonverter zur Konvertierung von Standardprotokollen auf das PROFINET-IO, Slave Protokoll. ipConvPNS basiert auf ipConvLite und verfügt grundsätzlich über die gleichen Fähigkeiten. Im Gegensatz zu ipConv ist der Funktionsumfang auf etablierte Standardprotokolle eingeschränkt, wodurch ein günstigerer Preis möglich wird.

ipConvPNS ist in Verbindung mit dem Hardwaremodell MEC2 PROFINET verfügbar.

Zusammen mit Hard- und Software wird ein Dienstleistungspaket angeboten, das folgende Punkte enthält:

  • Konfiguration des Systems nach Kundenwunsch
  • Support per Email oder telefonisch

Konfiguration

Die Konfiguration des Systems erfolgt komplett über einen Webbrowser. Keine weiteren speziellen Konfigurationstools sind erforderlich, außer einem normalen Notebook mit Netzwerkschnittstelle und einem Webbrowser.
NEU ! Die aktuellste
ipConv Version 3 bietet die Möglichkeit der verschlüsselten Kommunikation zwischen Webserver und Browser über das HTTPS-Protokoll.

Die erste Seite erlaubt den Zugriff auf alle relevanten Funktionen von ipConv und zeigt auf einen Blick den Zustand des Systems.

Folgende Funktionen stehen hier zur Verfügung:
  • NEU ! Wechseln in den Betriebsmodus (unbeaufsichtigte Station) oder Wartungsmodus (Freischaltung der konfigurationsändernden Funktionen)
  • Sicherung und Wiederherstellung der kompletten Konfiguration
  • NEU ! Lizenzverwaltung (ADMIN)
    Installation von (Demo-) Lizenzen, Lizenzen mit und ohne Laufzeitbeschränkung
  • Softwareupgrade (ADMIN)
  • Import von Konfigurationsinformationen aus Tabellen
  • Bearbeitung der Konfigurationsparameter
  • NEU ! Freigabe und Versionierung einer Stationskonfiguration
  • Starten und Stoppen des Systems
  • Zugriffe auf Diagnoseinformationen (siehe Diagnose)
  • Zugriff auf das Prozessabbild und Simulation von Daten (siehe Simulation)
  • NEU ! Anlegen eigener Logbücher
    Zustandsänderungen von normierten Informationen können bei Bedarf gezielt in konfigurierbare Logbücher übertragen werden, um sie über einen bestimmten Zeitraum zu verfolgen oder zu protokollieren.
  • Zugriff auf aktuelle Logdateien (siehe Logging)
  • NEU ! Sprachwahl
  • NEU ! Excel Import
    Die Excel-Datei kann direkt importiert werden (kein separates Erzeugen und Importieren von CVS-Dateien mehr nötig)
  • NEU ! SNMP Agent
    System- und Statusmeldungen an den SNMP Client übertragen.
  • NEU ! Folgende Meldungen erscheinen jetzt ebenfalls in der Historie: fehlgeschlagene Anmeldungsversuche, Wechsel der Betriebsart, Softwareaktualisierungen, erkannte Stromausfälle, Systemstopps durch Sicherheitsfunktionen (z.B. Gerätetemperatur)
  • NEU ! VPN mit IPsec oder OpenVPN
  • NEU ! 62351-3 TLS-Absicherung für IEC 60870-5-104, IEC 61850, DNP 3.0, TASE.2 Protokollstacks
  • NEU ! PKI-Verwaltung für digitale X.509 Zertifikate
  • NEU ! Zentrale Benutzerverwaltung via LDAP

 

Nebenstehend findet sich ein Beispiel für die Konfiguration eines Protokollstacks (in diesem Fall  IEC 60870-5-101, Master). Hier werden alle Parameter mit den eingestellten Werten, den dazugehörigen Maßeinheiten und einer Kurzbeschreibung angezeigt.

Durch Klicken auf den Parameternamen kann der Wert verändert werden. Dazu wird auch eine Langhilfe, falls vorhanden, eingeblendet. Der eingegebene Wert wird sofort auf den erlaubten Wertebereich überprüft bzw. durch eine Auswahlliste von vornherein auf gültige Werte eingeschränkt.

Es werden nur die notwendigen Parameter eingeblendet, d.h. wenn z.B. der Typ der Linkschicht auf "unbalanced" gesetzt wird, werden auch nur die entsprechenden Parameter eingeblendet.

Um große Mengen an Datenpunkten schnell und effektiv bearbeiten zu können, bietet ipConv die Möglichkeit, Daten aus Tabellen zu importieren. Die Tabellen werden aus Vorlagen erstellt und können mit einem Tabellenkalkulationsprogramm (z.B. MS Excel) bearbeitet werden. Durch Verwendung von Formeln wird die einzugebende Datenmenge auf ein Minimum reduziert. Dadurch wird auch die Fehlerrate erheblich gesenkt.

Diagnose

Bei einem Protokollkonverter ist es wichtig, jederzeit auf einen Blick den Zustand der Kommunikation auf allen Schnittstellen feststellen zu können. Besonders dann, wenn kein mit dem System vertrautes Personal auf der Anlage verfügbar ist, muss auch ein Laie dazu in der Lage sein.

Über den Button "Diagnostics" auf der ersten Seite können die Diagnoseinformationen abgerufen werden. Hier werden in einer klar gegliederten Form die wichtigsten Informationen in Klartext mit Uhrzeit angezeigt. Durch farbliche Hinterlegung wird signalisiert, ob der Zustand normal ist oder nicht.

Welche Informationen hier dargestellt werden, mit welchen Texten und in welcher Farbe, wird mittels Konfiguration festgelegt.

Neben reinen Meldungen und Messwerten können hier auch Steuerbefehle, z.B. wie ein Button zum Auslösen einer Generalabfrage, dargestellt werden.

 

Logging

Bei Kommunikationsanwendungen ist es wichtig, jederzeit feststellen zu können, welche Daten über das Protokoll übertragen werden und wie die Daten von einem Protokoll in das andere konvertiert werden. Das ist besonders dann wichtig, wenn es Probleme bei der Übertragung gibt. ipConv verfügt über Fähigkeiten, alle Daten mitzuschreiben und diese zu archivieren.

Zur Verfolgung des Systemzustands und des Informationsflusses innerhalb des Gateways bietet ipConv die Möglichkeit, alle bei den einzelnen Modulen anfallenden Informationen mitzuschreiben und für eine bestimmte Zeit zu archivieren. Folgende Daten können protokolliert werden:
  • Alle über das entsprechende Kommunikationsmodul gesendeten und empfangenen Daten zu/von ipConv
  • Systemmeldungen d.h. Verbindungsabbrüche, Kommunikationsfehlermeldungen etc.
  • Konfigurations- und Softwarefehlermeldungen

Der Umfang der Daten, die protokolliert werden, wird durch die Loggingebene festgelegt, die dynamisch (zur Laufzeit) oder statisch (in der Konfiguration) pro Modul verändert werden kann.


Die Loggingebene legt fest, in welcher Form die gesendeten und empfangenen Daten dargestellt werden. Man kann die Daten sowohl in Rohform (d.h. Hexdarstellung) als auch in dekodierter, symbolischer Form anzeigen lassen oder beides. Das nebenstehende Beispiel zeigt den Inhalt einer Logdatei erzeugt vom IEC 60870-5-101, Slave-Protokollstack.

Die Daten werden direkt im lesbaren ASCII-Format abgelegt. Die Logdateien können über das Webinterface zur offline Diagnose heruntergeladen werden. Über den TCP/IP-Dienst "telnet" lässt sich die Kommunikation auch online verfolgen.

Alle protokollierten Daten werden zyklisch archiviert. Damit lässt sich die Kommunikation über Tage bzw. sogar über Wochen (in Abhängigkeit vom Datenaufkommen) verfolgen.

19.01.99 10:24:01 IECAppl CA=286 connected !
(2): << M_EI_NA_1 SQ=0 NUM=1 T=0 P/N=0 CT=<init> CA=<286>
0: COI=<00>
(2): >> C_IC_NA_1 SQ=0 NUM=1 T=0 P/N=0 CT=<act> CA=<65535
0: QOI=<14>
(2): << C_IC_NA_1 SQ=0 NUM=1 T=0 P/N=0 CT=<actcon> CA=<28
0: QOI=<14>
(2): << M_SP_NA_1 SQ=0 NUM=61 T=0 P/N=0 CT=<inrogen> CA=<
131584: SIQ=<OFF Q=<>>
459272: SIQ=<OFF Q=<>>
459273: SIQ=<OFF Q=<>>
(2): << M_SP_NA_1 SQ=0 NUM=61 T=0 P/N=0 CT=<inrogen> CA=<
524800: SIQ=<OFF Q=<>>
852489: SIQ=<OFF Q=<>>
(2): << M_SP_NA_1 SQ=0 NUM=61 T=0 P/N=0 CT=<inrogen> CA=<
3015175: SIQ=<OFF Q=<>>
3473923: SIQ=<OFF Q=<IV >>
(2): << M_DP_NA_1 SQ=0 NUM=20 T=0 P/N=0 CT=<inrogen> CA=<
3014916: DIQ=<DIST Q=<>>
3539200: DIQ=<DIST Q=<IV >>
3539204: DIQ=<DIST Q=<IV >>
(2): << M_ME_NB_1 SQ=0 NUM=39 T=0 P/N=0 CT=<inrogen> CA=<
131840: SVA=<0> QDS=<Q=<>>
918784: SVA=<0> QDS=<Q=<>>
983808: SVA=<0> QDS=<Q=<>>
(2): << C_IC_NA_1 SQ=0 NUM=1 T=0 P/N=0 CT=<actterm> CA=<2
0: QOI=<14>
(2): << M_SP_TA_1 SQ=0 NUM=1 T=0 P/N=0 CT=<spon> CA=<286>
1049088: SIQ=<ON Q=<>> BT3=<IV>

Simulation

Besonders hilfreich bei Signaltests während der Inbetriebsetzungsphase erweist sich die Fähigkeit von
ipConv, alle Signale in einfacher, projektbezogener Form darstellen und simulieren zu können. Dadurch wird das Auffinden von Verdrahtungs- und Konfigurationsfehlern erheblich erleichtert.
Alle Datenpunkte können in einer hierarchischen Form, die durch die Konfiguration vorgegeben wird, angezeigt werden. Die Benennung, Schachtelungstiefe und der Signalumfang sind frei wählbar und können projektspezifisch konfiguriert werden. Dadurch wird der Abruf von Informationen auch durch Personal möglich, das nicht mit ipConv bzw. dem entsprechenden Protokoll vertraut ist.

Neben dem Signalnamen wird der Informationstyp, Wert, Qualitätskennung und der Zeitstempel (falls vorhanden) angezeigt.

Gleichzeitig können die Daten und Befehle direkt vom Webbrowser simuliert werden. Dies ist besonders dann interessant, wenn nur ein Kommunikationspartner angeschlossen ist (Leitstelle oder RTU). Bei Vorabtests lassen sich so im Vorfeld die meisten Konfigurationsfehler ausräumen, auch wenn die gesamte Kommunikationsstrecke noch nicht in Betrieb ist.

Mit Hilfe eines befehlsorientierten, interaktiven Tools kann man jederzeit auf alle Informationen über eine protokollspezifische Adressierung zugreifen. Diese Art des Zugriffs ist für Experten jederzeit möglich und muss nicht explizit konfiguriert werden.

Implementierte Protokollstacks

DNP V3.00, MasterDNP V3.00, Slave
Simatic Fetch/Write, MasterHN Z 66 S 11/15, T63, Master
HN Z 66 S 11/15, T63, SlaveHITACHI HC4300, Master
HITACHI HC4300, SlaveHarris-5000/6000, Slave
Indactic 33/41, 2033, MasterIndactic 33/41, 2033, Slave
IEC 60870-5-101, IAWD MasterIEC 60870-5-101, Master
IEC 60870-5-101, SlaveIEC 60870-5-103, Master
IEC 60870-5-103, SlaveIEC 60870-5-104, Master
IEC 60870-5-104, SlaveIEC 61850, Client
IEC 61850, ServerModbus, Master
Modbus, SlaveModbus TCP/IP, Master
Modbus TCP/IP, SlaveOPC DAXML 1.01, Server
OPC UA 1.02, ServerProfinet-IO, Slave
SEAB 1F, MasterSEAB 1F, Slave
SNMP, ClientSinaut ST1, Slave
TASE.2, ClientTASE.2, Server
Telegyr 065, MasterTelegyr 102, Master
Telegyr 809, MasterTelegyr 809, Slave
Tracec 32, 62, 92, 92P, 122, 130 & 142 Master

Hardware

MEC2 PROFINETMEC2 PROFINETMidrange Embedded Controller mit PROFINET-IO Schnittstelle
Details...
hardware/MEC2/de/MEC2_DB_V1_3_DE.pdf
FWUFWUFernwirkumsetzer für beliebige Puls-Code und Puls-Dauer modulierte Protokolle
Details...
hardware/FWU/de/fwu_Datenblatt_3_2_3_DE.pdf
CSCSKanalumschalter zur Kopplung zweier redundanter Geräte an eine Kommunikationslinie
Details...
hardware/CS/de/cs_Datenblatt_2_1_5_DE.pdf
© 2004-2017 IPCOMM GmbH